„Ich bleibe bei meiner Gruppe“: ein Kita-Workshop in Szczecin
„Komm um die Ecke, ich möchte dir etwas zeigen“ lässt sich mit zwei Handpuppen vorspielen. Die Kinder hören eine Antwort und schlagen eigene Formulierungen vor. So lässt sich über Grenzen in der Sprache des Spiels sprechen.
Auf die Bitte achten
Die Puppe bekommt ein anderes Aussehen und wiederholt dieselbe Einladung. Die Kinder überlegen, worum die Figur bittet und mit wem das Verlassen des Spielplatzes abgesprochen wird. Auch bei einer freundlichen Stimme oder einem bekannten Gesicht können sie ihre Betreuungsperson fragen.
Worte der Kinder verwenden
Ein Kind sagt vielleicht „Ich bleibe bei meiner Erzieherin“, ein anderes zeigt auf sie und geht zu ihr. Beides lässt sich nachspielen. Die erwachsene Person bedankt sich und fragt, was passiert ist. So erleben Kinder auch die Reaktion ihrer Bezugsperson.
Das Thema zu Hause und in der Kita vertiefen
Eltern und Fachkräfte können nach dem Workshop dieselben einfachen Formulierungen nutzen. Kinder üben, einer Betreuungsperson von einer Aufforderung zum Mitkommen zu erzählen, Hilfe zu holen und unerwünschten Kontakt anzusprechen. Kurze, ruhige Beispiele sind verständlicher als lange Gefahrenlisten. Erschrecken oder täuschende Tests sind nicht nötig.
Der Kurstitel führt zu Regeln, nicht zur Bewertung des Aussehens fremder Menschen. Ein bekanntes Gesicht ersetzt keine vereinbarte Abholung. Erwachsene müssen klären, wer abholen darf und wie Änderungen bestätigt werden. Die Verantwortung für eine sichere Übergabe bleibt bei ihnen; ein Workshop überträgt sie nicht auf das Kind.
Vor dem Besuch in der Kita
Nennen Sie Alter und Größe der Gruppe sowie vertraute Bezeichnungen für die Betreuungspersonen. Nach dem Workshop lässt sich eine Szene im normalen Spiel wiederholen. Damit haben auch die Eltern ein konkretes Beispiel, das ihr Kind bereits kennt.
WCSiB · Samoobrona Poznań · Samoobrona Warszawa
